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Mit Bitcoins unterwegs

Bitcoins - Revolution der Digi-Taler

„Bitcoins mehr wert als Gold“ – erst vor wenigen Monaten sorgte diese Schlagzeile für Aufsehen unter technikaffinen Beobachtern, und sie ist sogar schon wieder überholt. Inzwischen kostet ein Bitcoin rund das Doppelte einer Feinunze Gold, seit Mitte Mai schwankt der Kurs zwischen 2.000 und 2.500 US-Dollar. Solche Zahlen lassen aufhorchen, machen aber zugleich eines der Probleme mit der Digitalwährung deutlich: Ihre hohe Volatilität macht sie interessant für Spekulanten und Investmentprofis, während die Nutzung für Durchschnittsanwendet mit einem nur schwer zu kalkulierenden Risiko verbunden ist.

Dennoch zeigt die Entwicklung, dass es sich bei Bitcoins um eine technologische Neuheit handelt, die an Bedeutung gewinnt. Seit 2013 ist der Kurs um rund 2.000 Prozent gestiegen. Anfangs als reine Spinnerei von Nerds und Währung für Kriminelle im Darknet abgetan, wird sie zunehmend ernster genommen.

 

Erste Experimente auch in der Reisebranche

Immer mehr Unternehmen und Geschäfte akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel. Was Bitcoin ist, wie es funktioniert und welche Eigenschaften und Vorteile die digitale Währung hat, wird anschaulich auf der Seite des Bitcoin Nachrichtendienstes btc-echo.de erläutert. Dort ist auch eine Liste aller akzeptierenden Stellen im deutschsprachigen Raum zu finden. Die Zahl ist zwar noch überschaubar, wächst aber beständig. Mit den digitalen Münzen können etwa der Eintritt ins Computerspielmuseum Berlin beglichen, Whisky bestellt und sogar Rechtsanwälte bezahlt werden.

Diese Entwicklung macht sich auch im Alltag bemerkbar. Immerhin soll die allererste Transaktion in der Offline-Welt, die mit Bitcoins beglichen wurde, zum Bezahlen einer Pizza gedient haben. Ein Programmierer aus Florida überwies 2010, so heißt es, ganze 10.000 Bitcoins für eine Pizza. Der Kurs betrug damals 0,03 US-Dollar pro Bitcoin, mit einem heutigen Gegenwert von rund 27 Millionen US-Dollar dürfte dies die teuerste Pizza aller Zeiten sein.

Während die Preise für eine Mahlzeit inzwischen auf einen winzigen Bruchteil eines Bitcoins gesunken sind, steigt die Zahl der teilnehmenden Betriebe. So akzeptieren beispielsweise das vegane Gourmet-Restaurant „Alohachérie“ und „Die Pizzabäckerei“ in Hamburg die Digitalwährung, ebenso die „Uptown Coffee Bar“ in Leizpig oder das Restaurant „Taverne“ in Halle. Auch Fluggesellschaften finden sich inzwischen unter den Unternehmen, die Bitcoins akzeptieren oder zumindest angekündigt haben, dies zu tun. Diese sind jedoch vor allem in Osteuropa und Asien aktiv, für europäische Reisende sind die Optionen also nach wie vor überschaubar.

Crypto Valley in den Alpen

Im Bereich Hospitality scheinen bisher Betriebe aus der Schweiz auf dem Vormarsch, etwa ein Hotel in Herisau bei St. Gallen oder ein großer Anbieter von Serviced Apartments. Sowieso scheint der südliche Nachbar der Kryptowährung gegenüber deutlich aufgeschlossener zu sein. Immerhin verkündete die Schweizer Bundesbahn SBB, dass ab November 2017 an rund 1.000 Fahrkartenautomaten Schweizer Franken in Bitcoin umgetauscht werden können. In der Stadt Zug – natürlich weder verwandt noch verschwägert mit der SBB – können sogar Behördenleistungen vollkommen digital abgegolten werden. Hintergrund ist, dass die Stadt der Kryptotechnologie offen gegenübersteht und sich mehrere Startups, die Technologien rund um Bitcoin und die Ideen dahinter entwickeln, dort angesiedelt haben.

Solange sich Bitcoin jedoch nicht im Massenmarkt etabliert hat, dürfte es sich bei vielen Ankündigungen über Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit vor allem um geschickte Marketing-Tricks halten.

Bewährungsprobe steht noch aus

Denn trotz aller Experimente und des Hypes, der immer wieder um Bitcoin entsteht, ist noch keineswegs ausgemacht, dass die digitale Währung das Bargeld tatsächlich ersetzt. Zudem gab es in den vergangenen Wochen Meldungen über spektakuläre Hacks, bei denen bei der Bitcoin-ähnlichen Kryptowährung Ethereum Millionensummen entwendet wurden.

Insbesondere ist aber für Viele die zugrundeliegende Technologie – Blockchain – deutlich vielversprechender als der konkrete Anwendungsfall Bitcoin. Diese Technologie reicht deutlich über Bitcoin hinaus und könnte dereinst jegliche Clearingstelle wie Banken, Notare oder Katasterämter ersetzen.