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Kein Laptop-Verbot bei Flügen in die USA

Nach Wochen des Bangens und heftiger Kritik ist die Ausweitung des Laptop-Verbots auf alle internationalen Flüge in die USA nun vom Tisch. Wie das US-Department of Homeland Security (DHS) mitteilte, bleibt das Mitführen von Laptops und Tablets in der Flugzeug-Kabine erlaubt, sofern Fluggesellschaften und Flughäfen den verschärften Sicherheitsanforderungen des DHS entsprechen.

Details über die geplanten Sicherheitsmaßnahmen, von denen einige laut Heimatschutzminister John Kelly „unverzüglich“ umzusetzen seien, wurden nicht mitgeteilt. Diese würden nicht öffentlich verhandelt. Bekannt ist jedoch, dass sowohl Passagiere als auch deren elektronische Geräte intensiveren Kontrollen unterworfen werden müssen, unter anderem durch verstärkten Einsatz moderner Technologien und von Spürhunden. Die neuen Sicherheitsanforderungen sollen für alle Fluggesellschaften gelten, die die USA bedienen, sowie alle Flughäfen, von denen Jets in die USA starten. Insgesamt seien 180 Airlines und 280 Airports von den neuen Bestimmungen betroffen.

Fluggesellschaften, die die neuen Anforderungen nicht oder zu langsam einführen, müssen mit Konsequenzen durch das DHS rechnen, bis hin zur Aussetzung der USA-Flüge. Umgekehrt können die zehn Flughäfen im Nahen Osten, für die das Laptop-Verbot bereits seit März besteht, durch eine Anpassung ihrer Sicherheitskontrollen das Verbot wieder aufheben, darunter Kairo, Dubai, Doha, Riad und Istanbul.

Teures Verbot mit umstrittener Wirksamkeit

In den vergangenen Wochen hatten zahlreiche Organisationen und Unternehmen vor einer Ausweitung des Verbots gewarnt. So hatte der Verband Deutsches Reisemanagement einen Produktivitätsausfall von bis zu 160 Millionen Euro für die deutsche Wirtschaft befürchtet, auf ganz Europa bezogen sogar bis zu einer halben Milliarde Euro. Der Weltluftfahrtverband IATA ging von Einbußen für die Fluggesellschaften von bis zu 1,4 Milliarden US-Dollar aus.

Die Wirksamkeit eines Verbots elektronischer Geräte in der Flugzeugkabine war zugleich umstritten. Ein zur Bombe umfunktionierter Laptop hätte im Bauch des Flugzeugs die gleichen verheerenden Folgen. Hinzu kommt die Gefahr durch die Akkus der Geräte: Diese können sich mitunter selbst entzünden. Befinden sie sich in der Kabine, kann der Brand schnell gelöscht werden, im Frachtraum ist dies nicht ohne weiteres möglich. Der Weltverband IATA hatte deshalb bereits seit April 2016 den Transport von Lithium-Ionen-Batterien als Fracht auf Passagierflügen verboten und sich unter anderem deshalb vehement gegen ein Verbot von Laptops in der Kabine gestellt.