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Geänderte Einreisebestimmungen für die USA und Kanada

Die Vereinigten Staaten haben die Einreisebestimmungen für alle Besucher verschärft, die am so genannten „Visa Waiver Program“ zur visumsfreie Einreise teilnehmen. Wer die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA beantragt, muss jetzt auch Fragen zu etwaigen Aufenthalten in Staaten beantworten, die die USA als Rückzugsort für Terroristen einstufen. Demnach gilt: Reisende, die sich nach dem 1. März 2011 in Iran, Irak, Syrien, Sudan, Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben, sind von der Teilnahme am „Visa Waiver Program“ ausgeschlossen. Ausnahmeregelungen gelten ausschließlich für alle, die im öffentlichen Auftrag als Vollzeit-Bedienstete der Bundesregierung oder als Streitkräfteangehörige in diesen Ländern waren. Aktuell prüft die US-Regierung, ob es künftig eventuell weitere Ausnahmen geben kann, beispielsweise für Journalisten oder für Geschäftsreisende, die Iran oder Irak besucht hatten.

Noch nicht verbindlich geworden ist dagegen für Bundesbürger die von Kanada geplante Regelung, dass Reisende, ähnlich wie für die USA, im Internet eine Einreiseerlaubnis beantragen müssen. Das System heißt eTA (Electronic Travel Authorization) und sollte ursprünglich ab 15. März 2016 eine zwingende Voraussetzung für die Einreise werden. Dies wurde nun um sechs Monate verschoben. Auf freiwilliger Basis kann eTA bereits genutzt werden.

 

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